SPD Langenlonsheim
  Die SPD Rundschau  
Geschichte der deutschen Sozialdemokratie

Quelle: wikipedia

Die Parteihymne der SPD
 
Brüder, zur Sonne, zur Freiheit ist der Titel der deutschen Nachdichtung des Arbeiterliedes
 
„Смело, товарищи, в ногу!“ (Smelo, towarischtschi, w nogu)
„Tapfer, Genossen, im Gleichschritt“
 
das 1895/96 von Leonid Petrowitsch Radin in einem Moskauer Gefängnis zur Melodie eines russischen Volkslieds gedichtet wurde. Es wurde erstmals 1897 von politischen Gefangenen auf dem Marsch in ein anderes Gefängnis gesungen. In den Revolutionen 1905 und 1917 wurde es in Russland zur Hymne. Ins Deutsche wurde es 1918 von dem Dirigenten Hermann Scherchen, dem Leiter eines Arbeiterchores, übersetzt. Scherchen, der auch den Trauermarsch Unsterbliche Opfer mit nach Deutschland brachte, hatte die Lieder in russischer Kriegsgefangenschaft erstmals gehört. In Deutschland wurde Brüder, zur Sonne, zur Freiheit am 21. September 1920 in Berlin das erste Mal öffentlich gesungen.
 
Brüder, zur Sonne, zur Freiheit soll das meistgesungene Lied der Arbeiterbewegung nach dem Zweiten Weltkrieg sein. Es gilt neben Wann wir schreiten Seit’ an Seit’ als Parteihymne der SPD und wird jeweils zum Abschluss der Parteitage gesungen.

Quelle Erklärung: wikipedia

                 Liedertext

Brüder zur Sonne zur Freiheit
Brüder zum Lichte empor
Hell aus dem dunklen Vergangen
leuchtet die Zukunft hervor
 
Seht wie der Zug von Millionen
endlos aus Nächtigem quillt
Bis eurer Sehnsucht Verlangen
Himmel und Nacht überschwillt
Brüder, in eins nun die Hände
Brüder, das Sterben verlacht
Ewig der Sklaverei ein Ende
Heilig die letzte Schlacht
 
Brechet das Joch der Tyrannen
das euch so grausam gequält
Schwenket die blutigroten Fahnen
über die Arbeiterwelt

Quelle Liedertext: www.volksliederarchiv.de